HELLWEG Heimspiel
HELLWEG Heimspiel

Peter Bunzemeier

Greenkeeper
DSC Arminia Bielefeld

Wie und wann muss ich meinen Rasen bewässern?

Das Thema Bewässerung – insbesondere von Rasenflächen – ist im Zusammenhang mit dem Klimawandel sehr wichtig. Als Faustregel für die Wässerung des Rasens gilt: Sollten die Fußabdrücke im Rasen über längere Zeit sichtbar bleiben, dann ist es Zeit zu Bewässern. Mit zunehmender Trockenheit haben die Gräser keine Kraft mehr, um sich aufzurichten.

Allerdings nützt es nichts, täglich nur einige Minuten zu bewässern. Denn das Wasser dringt nicht in tiefere Erdschichten ein. Dadurch werden sich die Wurzeln stärker an der Oberfläche bilden und nicht in die Tiefe gehen. So übersteht der Rasen keine längere Trockenheit.

Das die Wurzeln in die Tiefe gehen, wird durch intensives Wässern erreicht. Gewässert wird je nach Witterungslage. Bei lang anhaltender Trockenheit kann das 1-2 Mal in der Woche erforderlich sein. Achten Sie bitte darauf, dass Sie nicht in der Mittagshitze wässern. Zum einen verdunstet sehr viel Wasser, zum anderen können Verbrennungen an der Rasenfläche auftreten.

Zur Bewässerung können Sie für kleine Flächen eine Gießkanne benutzen, für größere Flächen bieten sich Flächenregner an. Um festzustellen, ob genügend Wasser in den Boden eingedrungen ist, können Sie nach einigen Stunden an einer unauffälligen Stelle Ihrer Rasenfläche einen eckigen Bodenausstich mit einer Tiefe von 5 cm durchführen. Ist dieser in den gesamten 5 cm dunkel gefärbt, war das Wässern erfolgreich. Mit dieser Methode, entwickeln Sie mit der Zeit ein Gefühl für die richtige Wassermenge.

Richtig bewässern